Ehemalige Anlage

Gesamtanlage

Die Zweileiter-Streckenführung war nach dem Hundeknochen-Konzept aufgebaut. Auf diese Weise entstand von 1992 bis 2016 eine Doppelspurstrecke mit zwei grösseren Bahnhöfen. Vom Bahnhof Peterstatt führte eine Zweileiter-Verbindung zum Bahnhof des harmonisch integrierten Märklin-Anlageteils Nord. Peterstatt war auch Start- und Zielbahnhof für die H0m-Strecke auf dem mittleren Anlageschenkel.

Gelände

Die Anlage hatte kein fixes Vorbild und auch bezüglich der Geländeart war kein zwingendes Thema vorgegeben. Der Fantasie waren so keine Grenzen gesetzt und niemand sollte zum Sklaven des Vorbilds werden. Ziel waren eine stimmige lebendige Optik und eine glaubhafte Wirkung zu erreichen für den Betrachter.

Rollmaterial

Für den Fahrbetrieb wurde das Rollmaterial der Club-Mitglieder eingesetzt. So war auch der Zugbetrieb auf den H0 Strecken immer sehr Abwechslungsreich mit Zügen aus allen Epochen und Ländern. Aber auch auf der H0m Anlage gab es immer wieder sehr viel Abwechslung mit Zügen von diversen schweizerischen Bahngesellschaften.

H0 2-Leiteranlage

Die Zweileiter-Streckenführung war nach dem Hundeknochen-Konzept gebaut. Auf diese Weise entstand eine grosszügige Doppelspurstrecke mit zwei grösseren Bahnhöfen (Süd und Peterstatt). Ausserhalb vom Bahnhof Peterstatt befand sich das Dampf-BW. Vom Bahnhof Peterstatt führt eine Zweileiter-Verbindung zum Bahnhof des harmonisch integrierten Märklin-Anlageteils Nord. Peterstatt war auch Start- und Zielbahnhof für die HOm-Strecke auf dem mittleren Anlageschenkel.Der Bahnhof Süd war ergänzt mit Rangiergleisen für den Güterumschlag und einem Elektrolok-BW mit Schiebebühne.

3 Schattenbahnhöfe mit 42 Gleisen, 1 Gleiswendel und 3 Paradestrecken vervollständigten die Anlage.

Gleislänge total                           ca. 410m
Davon in Bahnhöfen                 ca. 190m
Weichen                                         152
Maximale Länge der Züge       3m

Steuerung

Das Programm RailRoad übernahm die Steuerung der Blöcke. Weichen wurden bequem über Weichenstrassen geschaltet. Insgesamt gab es 26 Folgeblöcke welche über 7 Booster und 5 Bremsbooster bedient wurden. Damit die Lokomotiven im Block hielten, musste bei den Lokdecodern die Aktivierung einer Bremsstrecke möglich sein (So hält die Lok nach einer vorgegebenen Strecke). Das Bremssignal wirkte auf den ganzen Block. Die Elektronik Komponenten stammten von verschiedenen Herstellern.

H0 3-Leiteranlage

Die eingeleisige Streckenführung ist hatte die Figur einer 8. Für den Fahrbetrieb nach Fahrplan gab es zwei Schattenbahnhöfe und den Bahnhof Nord. Für die Überwindung der Höhenunterschiede war auch hier ein Gleiswendel notwendig.

Gleislänge total                            ca. 60m
Davon in Bahnhöfen                  ca. 40m
Weichen                                          16
Maximale Länge der Züge         2m

Steuerung

Die Steuerung der Lokomotiven und Weichen erfolgte mit RailRoad 8. Die Lokomotiven konnten auch mit einem Handregler gefahren werden. Auf der Anlage waren keine Blocksysteme eingerichtet. Die Signale haben nur Darstellungscharakter. Maximal konnten 6 Züge die Strecke belegen, aber nur 2 konnten gleichzeitig fahren.

H0m-Anlage

Im Gegensatz zu der grosszügigen H0-Anlage waren hier Motive aus der Bergwelt integriert. Dazu gehörten typische Viadukte, Tunnels, diverse Verbauungen, Strassen-/Wegbrücken und Bahnübergänge.
In Peterstatt befanden sich der dreigleisige Kopfbahnhof. Der Zug startete hier und nach der letzten Bahnhofsweiche führte die Strecke nach links auf den Mittelflügel. Auf kurvenreichem Trassee führte die Strecke zur anderen Seite des Mittelflügels. Hier folgte ein viergleisiger Bahnhof. Geradeaus weiter überquerte die Bahn auf einem hohen Viadukt in einem Bogen über ein Tal und fuhr unmittelbar danach in den Tunnel. Diese Strecke führte zum Schattenbahnhof hinter dem Dampf-BW Peterstatt. Vom erwähnten Bahnhof führte eine zweite Strecke in die Gegenrichtung auf der linken Seite des Mittelflügels zurück. Auf einem tieferen Niveau wurde ein Bahnhof durchfahren und später in den erwähnten Schattenbahnhof von der Gegenrichtung angefahren. Für die Durchfahrten bzw. das Rangieren ganzer Züge mit einer maximalen Länge von 1.5m war eine 3-gleisige (mechanische) Schiebebühne eingebaut.

Gleislänge total                            60m
Davon im Bahnhöfen ca.           25m
Weichen                                          24
Maximale Länge der Züge        1.5m

Steuerung

Die Schmalspurzüge wurden direkt mit der Ecos Control Radio von ESU gefahren. Auf der Anlage waren keine Blocksysteme eingerichtet. Das Programm RailRoad übernahm die Steuerung der Blöcke und Weichen